Grafikdesign

Let's get dynamic!

Das Corporate Design im neuen Glanz

 

In einer Zeit, in der die digitalen Medien rasant an Stärke gewinnen, muss sich nun auch das Corporate Design einer Verjüngungskur unterziehen. Heutzutage ist das Logo mehr zu einer Art Werkzeug in einem großen kreativen Baukasten der visuellen Identität vieler Unternehmen geworden. Das menschliche Wahrnehmungsvermögen hat sich verändert. Wir sind in der Lage, variierende Formen und Abwandlungen von Zeichen als eine Einheit aufzufassen. Stichwort: Dynamisches Design.

 

Wo kleinere Firmen und Unternehmen lieber bei einem klassisch statischen Geschäftsauftritt bleiben, wagen sich die großen Unternehmen zunehmend an eine kreative Neuaufstellung ihres Erscheinungsbildes. Dabei muss dynamisch nicht heißen, dass sich alles verdreht und alle paar Sekunden die Farbe wechselt. Den Schlüssel bilden feste und variable Gestaltungselemente. (Ein Beispiel dafür bilden die 3 Darstellungen am Ende des Beitrags.) Modulare Gestaltungkonzepte gewinnen immer mehr an Begeisterung, denn sie bieten eine Vielzahl von Logovariationen die sich das Unternehmen zu eigen machen kann.

 

„Die Herausforderung besteht darin, Identity-Konzepte zu öffnen und sie einzigartig zu gestalten, sodass die Unternehmen sie sich zu eigen machen können.“
Marina Willer,
Partnerin bei Pentagram in London

 

Designern stehen hierbei viele Möglichkeiten zur Verfügung um ein flexibles Erscheinungsbild zu erstellen. Zum einen kann man mit einem grafischen Element spielen, welches ein festes Zeichen oder einen bestehenden Schriftzug in vielen Variationen und Farben umrahmen kann. Des Weiteren bietet sich hierbei die Möglichkeit an, mit vergrößerten Ausschnitten des grafischen Elements bzw. des Logos zu spielen, womit sich vielfältige Gestaltungen von zum Beispiel Printmedien erstellen lassen.

 

Ein weiterer Trend bildet das generative Design. Hierbei werden Logos zum Beispiel mit Hilfe von 3D-Programmen erstellt. Das Modell kann beispielsweise mit Wetterdaten gefüttert werden, die im 3D-Programm als Linien dargestellt werden. Je nach Wetterlage verändert sich dann das Logo. So kann es auf der Website eingebunden werden und verändert sich je nach Wetterlage dynamisch. Aber es kann auch auf Printmedien angewandt werden. Hierbei wird eine bestimmte Anzahl an Varianten ausgewählt, die in der Gestaltung zum Einsatz kommen.

Mit dieser Methode lassen sich ebenfalls fluide Designs erstellen. Diese basieren auf mathematischen Werten und lassen somit­­ ein „flüssiges Designelement“ entstehen.

 

Das war ein kleiner Einblick in die zukünftige Entwicklung von Corporate Designs. Wenn Sie nun neugierig geworden sind und sich vorstellen könnten in Zukunft auch „dynamisch“ aufzutreten, stehen wir bei Fragen rund um dieses Thema­ gerne zur Verfügung.

 

Quelle:

http://page-online.de/kreation/das-ist-modernes-corporate-design-flexibel-modular-oder-generativ/

 

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